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Jessye Norman: „Gretchen am Spinnrade“ by Franz Schubert

Franz Schubert (1797-1828) Gretchen am Spinnrade, op. 2, D118 Text: Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) from „Faust“ Jessye Norman, soprano Phillip Moll, piano London, 1984. „Meine Ruh‘ ist hin, Mein Herz ist schwer, Ich finde sie nimmer Und nimmermehr. Wo ich ihn nicht hab Ist mir das Grab, Die ganze Welt Ist mir vergällt. Mein armer Kopf Ist mir verrückt, Mein armer Sinn Ist mir zerstückt. Meine Ruh‘ ist hin, Mein Herz ist schwer, Ich finde sie nimmer Und nimmermehr. Nach ihm nur schau ich Zum Fenster hinaus, Nach ihm nur geh ich Aus dem Haus. Sein hoher Gang, Sein‘ edle Gestalt, Seine Mundes Lächeln, Seiner Augen Gewalt, Und seiner Rede Zauberfluß, Sein Händedruck, Und ach, sein Kuß! Meine Ruh‘ ist hin, Mein Herz ist schwer, Ich finde sie nimmer Und nimmermehr. Mein Busen drängt sich Nach ihm hin. Ach dürft ich fassen Und halten ihn, Und küssen ihn, So wie ich wollt, An seinen Küssen Vergehen sollt! en français: www.recmusic.org in English: www.recmusic.org en castellano: www.recmusic.org